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biography: Millfield
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There's a room in my house where the wind blows a refreshing breeze
And the wind as it blows holds a promise
That I shall be free
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Es braucht manchmal lange Wege, bis die eigene Musik sich so ganz herausgewunden hat aus der Seele und schließlich ganz nackt dasteht, ohne Kompromiss, ohne Berechnung, ohne Objektivität schließlich. Jörn Schlüter, eine Hälfte des in Bremen beheimateten Songwriter-Duos Millfield, würde das wohl bestätigen. Eine gute Dekade ist es her, da begann die Geschichte des Gitarristen und Sängers bei dem ebenfalls hanseatischen Secrecy, einem hoch ambitionierten Prog-Rock-Ensemble, das für die Berliner Company Noise Records/ Modern Music zwei für die Szene ausgesprochen wichtige Alben aufnahm. Schlüter fühlte sich dann bald nicht mehr so recht wohl, und 1994 war mit den Alterna-Rockern Land Of The Living das nächste Kapitel der eigenen Musikbiographie eröffnet. Parallel erschienen zwei Alben des vielköpfigen Kreativkollektivs Bethlehem Bridge, dessen Songs Schlüter im Gros verfasste und deren eigenartige Mixtur aus Roots, Pop, Country und Rock viele Freigeister in der Republik froh machte.
Als die fruchtbarste der vielen Zusammenarbeiten dieser Zeit entpuppte sich die musikalische Zweisamkeit mit der Sängerin/ Songschreiberin Insa Dörffer. "Man sucht ja meist lange oder gar vergeblich nach einem künstlerischen Gegenüber", lächelt Schlüter. "Insa und ich empfinden viele Dinge auf sehr ähnliche Weise, und für die gemeinsame Musik ist das oft hilfreich."
Fürs erste gemeinsame Album baten sich die beiden Hauptakteure eine Reihe illustrer Freunde an die Seite. Da wäre zuerst mal Produzent Detlef Wiedeke, der auch schon für Bethlehem Bridge an den Reglern saß: Wiedeke produzierte z.B. die Hamburger Band The Land und gilt der Szene als ganz famoser Produzent der alten Schule.
Während Sie diese Zeilen lesen, ist Trommler Jens Carstens vermutlich mit Rosenstolz oder Heinz Rudolph Kunze auf Tournee - der Hamburger Musiker ist auf einer langen Reihe national erfolgreicher Produktionen zu hören, darunter denen von Selig, Echt, Marlon und Jan Plewka.
Und dann ist da noch Frank Itt. Bassikone, Jazzvirtuose, Pumpgigant - der Stader Tieftöner spielte für Jule Neigel ebenso wie für Pili Pili und gilt der Nation als einer der besten seines Fachs.
Und dann ist da ja noch Schlüter selbst, der zuletzt in einem ganz anderen Zusammenhang einige Aufmerksamkeit erregte; als Songwriter und Gitarrist für Sarah Brendel bahnte er zuletzt der Single "Be With You" einen Weg in die deutschen Top 100.
Zusammen entsteht auf Millfield's erster Platte ein hoch potenter Mix aus Alterna-Rock und Singer/ Songwriter-Pop, entworfen mit alternativer Attitüde und einem ausgeprägten Sinn für schöne Melodien und straffe, stimmig inszenierte Songs, die keinen internationalen Vergleich scheuen müssen. Aber hören Sie selbst.
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