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/ Der Rausschmiß & Das verlorene Vertrauen (2/6)
Nach dieser Ansprache machten die Menschen erst einmal einen großen Bogen um den Baum, der in der Mitte des Gartens steht.
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Adam fragte Gott nicht, was den Gut und was denn Böse ist. Er fragte Gott nicht, warum ihm die Früchte nicht bekommen würden, Er fragte Gott nicht was der Tod ist, und er fragte Gott auch nicht, warum es den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse denn überhaupt gibt.
Es interessierte ihn nicht.
Gott wollte nicht, daß der Mensch alleine ist und erschuf ihm deshalb eine Frau. Auch ihr wurde erzählt, daß sie nicht vom Baum der Erkenntnis essen dürfte, da sie sonst den Tod sterben müßte. Da sie die Neue war nahm sie die Wahrnung erst einmal an und hinterfragte sie nicht.
Gott machte sich keine Sorgen um den Menschen, denn er hatte sie ja vor der einzigen Gefahr gewahrnt. Er vertraute den Menschen und überlies ihnen die Verantwortung über den Garten Eden.
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Eines Tages traf die Frau die Schlange. Die Schlange fragte: "Gott hat euch verboten vom Baum der Erkenntnis zu essen nicht wahr?"
"Vom Baum der Erkenntnis?" erwiderte die Frau etwas verwirrt.
"Ja, vom Baum der Erkenntnis!" erklärte die Schlange, "Jeder, der vom Baum, der in der Mitte des Gartens steht, ißt wird genauso wie Gott erkennen was Gut und Böse ist."
"Und warum dürfen wir nicht wissen, was Gut und Böse ist?" fragte Eva. "Warum will Gott uns furchtbar bestrafen, wenn wir von den Früchten des Baumes der Erkenntnis essen? Warum hat Gott soviel Angst davor, daß wir so werden wie er?"
"Nun ja," meinte die Schlange, "es gibt für dich nur einen Weg dies herauszufinden."
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Doch Satan war neidisch.
Da er gegen Gott selber nicht ankommt versucht er ihn da zu treffen, wo es ihm am meisten weh tut. Satan weiß, wie viel der Mensch Gott bedeutet, wie sehr dieser ihn liebt und vertraut. Er wußte auch, daß der Mensch Gott noch nicht hinterfragte und an dessen Worte nicht zweifelte. Er wußte aber auch, daß Gott dem Menschen nie bewiesen hatte, daß er vertrauenswürdig sei. Deshalb beschloß Satan Mißtrauen zu säen und somit einen Keil zwischen den Menschen und Gott zu schlagen.
Der Feind, Satan, erschien der Frau als Schlange und fragte sie einfach: "Hat Gott wirklich gesagt, daß ihr von allen Bäumen des Gartens nicht essen dürft?"
"Nein!" erwiderte die Frau. "Wir essen doch die Früchte von den Bäumen des Gartens. Aber Gott hat uns davor gewarnt die Früchte vom Baum, der in der Mitte des Gartens steht zu essen oder sie zu berühren, denn sonst würden wir sterben."
"Sterben?" entfuhr es dem Feind. "Ihr würdet sonst sterben? Was für ein Unsinn!"
"Wieso Unsinn?" fragte die Frau nach.
"Na! Ihr werdet doch nicht sterben, wenn ihr die Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht berührt oder eßt!" erzählte der Feind. "Wenn ihr die Früchte des Baumes der Erkenntnis eßt werdet ihr sogar so sein wie Gott selbst und erkennen was Gut und was Böse ist. Und weil Gott dies nicht will hat er euch angelogen!"
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