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Die Frau dachte lange über Gottes Drohung und über das was die Schlange gesagt hat nach. Eines Tages kam sie am Baum der Erkenntnis vorbei. Sie sah, wie lecker dessen Früchte waren und erkannte, daß die Schlange Recht hatte und daß es nur einen Weg gab um herauszufinden, warum Gott solche Angst hat, daß die Menschen genauso wie Gott wüßten, was Gut und Böse ist. |
Das Reden der Schlange hatte die Frau sehr verwirrt. Warum sollten die denn sterben, wenn sie erkennen was Gut und Böse ist? Warum durften sie nicht so sein wie Gott? Hatte Gott sie wirklich belogen? Hatte er wirklich etwas dagegen, daß sie so würden wie er? Oder hatte die Schlange gelogen? Doch warum sollte sie? Diese Fragen ließen der Frau keine Ruhe mehr und sie stellte sie sich auch, als sie vor dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse stand. Sie erkannte wie lecker die Früchte des Baumes aussahen, und sie wollte endlich wissen was Gut und Böse ist. Sie hätte natürlich Gott fragen können, doch wenn dieser sie wirklich belogen hätte würde er sie doch weiter belügen. Die Frau kam zu der Überzeugung, daß sie letztendlich niemanden vertrauen, sondern sich nur auf sich selber verlassen konnte. |
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Die Frau nahm 2 Früchte und ging zu ihrem Mann. Aus sicherer Entfernung beobachtete Gott das ganze Geschehen. Er konnte alles sehen, ohne jedoch gesehen zu werden. Die Frau gab ihrem Mann eine der 2 Früchte und beide bißen ab. Laut donnerte ein "HA!", das Gott so rausgerutscht war durch den Garten. Die Menschen erschraken und liefen fort um sich zu verstecken. |
Also nahm sie 2 von den erkenntnisbringenden Früchten. Eine Frucht gab sie ihren Mann. Dieser fragte gar nicht, was sie ihm da zu essen gegeben hatte, sondern biß wie sie einfach in die Frucht. Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan. Doch mit der neuen Erkenntnis konnten sie nichts anfangen. Sie waren verwirrt und hatten großes Mißtrauen. Sie fühlten sich ungenügend und fehlerhaft und wollten sich vor einander verbergen. Sie grenzten sich voneinander ab. |
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