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/ Der Rausschmiß & Das verlorene Vertrauen (5/6)
Daraufhin verfluchte Gott sie alle.
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Gott sah das große Mißtrauen der Menschen, er sah die Angst. Er sah, wie sich der Mensch vor allem verkriechen wollte und unter was für Höllen Qualen er litt.
Gott wollte den Menschen aus der Hölle befreien, doch der Mensch hatte, obwohl Gott ihm vertraute und die Verantwortung für den gesamten Garten gegeben hatte, dessen Vertrauen mißbraucht und sich selber Leid zugefügt.
Der Mensch wußte nun was Gut und Böse ist, doch konnte er damit nicht umgehen. Nun mußte Gott beweisen, daß er vertrauenswürdig ist.
Da der Mensch sein Vertrauen im Garten Eden verloren hatte wurde es notwendig, daß er ihn verläßt und in die Welt ging, die von Satan beherrscht wurde. Nur hier, zwischen all den Lügen und des Mißtrauens, hier wo der Feind Gut und Böse verdreht, könnte Gott das Vertrauen des Menschen wieder gewinnen.
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Zur Schlange sprach er: "Du sollst verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens. Und ICH werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihren Samen, er wird dir den Kopf zermalmen und du wirst ihn die Ferse zermalmen."
Zu der Frau sprach er: "ICH werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen."
Und zum Mann, der seiner Frau vertraut hatte und daß gegessen, was sie ihm gebracht hatte sprach Gott: "Weil du dich MEINEN Willen widersetzt, MEIN Gebot gebrochen und von der verbotenen Frucht gegessen hast verfluche ICH den Erdboden um deinetwillen. Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst Kraut des Felsens essen! Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen bist du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren."
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Der Frau erklärte Gott: "Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr vermehren, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären, damit du mehr Respekt vorm Leben bekommst. Hierdurch wirst du eng mit dem Kind verbunden sein, doch dann wird es sich von dir loslösen und eigenständig werden und du wirst selber erleben, wie es ist, wenn einem Mißtrauen entgegen gebracht wird, von jemanden, dem man das Leben geschenkt hat. Und weil du das Vertrauen deines Mannes mißbraucht hast sollst du dich ihm unterordnen."
Dem Mann erklärte er: "Weil du versucht hast die Schuld auf deine Frau abzuwälzen sollst du künftig für sie die Verantwortung übernehmen. Und da du für die Herkunft der Nahrung nur Deßintresse übrig hattest sei der Erdboden um deinetwillen verflucht. Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst Kraut des Felsens essen! Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen bist du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm seit ihr genommen." An beide gewannt fuhr er fort: "Denn Staub seit ihr und zum Staub werdet ihr zurückkehren. Doch dann werde ich euch wiedererwecken, und dann wird sich zeigen ob ihr mir vertraut!"
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